„Das ist ja ein Tortenkongress!“ So beschrieb Le Corbusier Karlsbad. Tatsächlich erinnern die bunten Häuser an den Ufern der Tepl und die filigranen Kolonnaden an Schlagsahne und Figuren aus Creme. Von allen tschechischen Städten wirkt Karlsbad am wenigsten „tschechisch“. Beim Spaziergang durch das Zentrum fühlt man sich unwillkürlich in die Zeit Österreich-Ungarns zurückversetzt. Man meint, gleich werde eine vornehme Dame im prächtigen Kleid vorbeischreiten und eine prunkvolle Kutsche um die Ecke biegen.

Karlsbad, auf Tschechisch Karlovy Vary, ist bis heute der bekannteste und beliebteste Kurort Tschechiens. Vor der Pandemie kamen Tausende Gäste aus aller Welt hierher, um mit dem Wasser der örtlichen Heilquellen etwas für ihre Gesundheit zu tun. Noch mehr Besucher reisten für ein oder zwei Tage an, um die prächtige Architektur und die malerische Landschaft zu bewundern.

In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie von Prag nach Karlsbad gelangen, was Sie dort besichtigen können und welche Souvenirs sich als Mitbringsel eignen.

Fontäne des Sprudels in Karlsbad.

Von Prag nach Karlsbad: So kommen Sie hin

Mit dem Bus

Am einfachsten erreichen Sie Karlsbad von Prag aus mit dem Bus. Die Fahrt dauert etwas mehr als zwei Stunden. Die Fahrpreise hängen von der gewählten Verbindung und dem Buchungszeitpunkt ab. Zu den größten Busunternehmen Tschechiens gehören RegioJet und FlixBus. Die Busse von RegioJet fahren am zentralen Prager Busbahnhof Florenc ab, direkt an der gleichnamigen Metrostation. Bei FlixBus starten einige Verbindungen ebenfalls in Florenc, andere an der Metrostation Hradčanská. Lesen Sie deshalb die Angaben auf Ihrem Ticket aufmerksam. Aktuelle Preise und Angebote für Ihren Reisetag können Sie auf omio.com vergleichen und dort auch Ihr Ticket buchen.

Mit der Bahn

Wenn Sie lieber mit der Bahn reisen, können Sie auch einen direkten Zug von Prag nach Karlsbad nehmen. Stellen Sie sich allerdings auf eine Fahrt von mehr als drei Stunden ein. Die Züge fahren alle zwei Stunden vom Prager Hauptbahnhof ab, den Sie über die Metrostation Hlavní nádraží erreichen.

Foto der Marktkolonnade in Karlsbad.

Mit dem Auto

Für die Fahrt mit dem Auto sollten Sie etwa eine Stunde und vierzig Minuten einplanen. Unterwegs können Sie einen Abstecher zur Brauerei Krušovice machen. Dazu müssen Sie nur kurz von der Autobahn abfahren; der Umweg kostet Sie ungefähr 15 Minuten. Die Brauerei bietet Führungen durch die Produktion und Verkostungen an. Ihren Termin sollten Sie im Voraus auf der Website reservieren. Wenn Sie sich mehr für alte Autos als für Bier begeistern und in der warmen Jahreszeit unterwegs sind, lohnt sich ein Besuch im Museum JK Classics. Auch dieses liegt unweit der Autobahn. Die Sammlung mit Fahrzeugen von Cadillac, Buick, Lincoln und Chrysler ist beeindruckend. Öffnungszeiten und Eintrittspreise finden Sie hier.

Das Kurzentrum von Karlsbad ist eine Fußgängerzone. Ihr Auto können Sie auf dem Parkplatz des Hotels Thermal abstellen. Von dort sind es nur wenige Gehminuten zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten.

Organisierte Ausflüge

Eine weitere Möglichkeit ist eine private Tour von Prag nach Karlsbad oder die Teilnahme an einem Gruppenausflug. Passende Angebote finden und buchen Sie auf GetYourGuide.com.

Geschichte von Karlsbad

Die Quellen sind sich nicht einig, wann Karlsbad genau gegründet wurde. Manche nennen das Jahr 1350, andere 1358. In einem Punkt stimmen sie jedoch überein: Gründer war der böhmische König und Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Karl IV. Wie es dazu kam, erzählen die Legenden ausführlich.

Foto des Reliefs mit der Gründungslegende von Karlsbad in der Marktkolonnade.

Eines Tages, so heißt es, jagte der König in den Wäldern nahe dem heutigen Karlsbad einen Hirsch. Jagdhunde begleiteten ihn. Auf der Flucht vor den Jägern sprang der Hirsch von einem Felsen über einen kleinen Teich und entkam. Karls Lieblingshund sprang hinterher, landete allerdings mitten im Wasser und begann sofort jämmerlich zu jaulen. Das Wasser im Teich war heiß. Der König war ein gebildeter Mann und wusste, dass solches Wasser heilende Eigenschaften haben konnte. Also ließ er rund um die Quellen eine Stadt errichten und gab ihr den Namen Vary, was so viel wie „kochendes Wasser“ bedeutet.

Anfangs wurde das Quellwasser ausschließlich für Bäder verwendet. Bis etwa zum 16. Jahrhundert war eine Behandlung mit dem Namen „Hautfresser“ üblich. Die Patienten mussten zehn Stunden oder länger im Bad bleiben. Dadurch bildeten sich schmerzhafte Risse in ihrer Haut. Man glaubte, durch diese Risse würden die Krankheiten den Körper verlassen.

1522 erschien in Leipzig ein Buch des Arztes Wenzel Payer, der empfahl, Bäder mit dem Trinken von Mineralwasser abzuwechseln. Die empfohlenen Mengen waren mit 3-5 Tassen täglich durchaus vernünftig. Doch nach und nach verfielen die örtlichen Ärzte ins andere Extrem. Mitte des 18. Jahrhunderts mussten die Patienten neun Liter Wasser am Tag trinken. Immerhin wurden solche gewaltigen Mengen nur für die Mitte der Kur verordnet.

Foto der Parkkolonnade in Karlsbad.

Trotz all dieser Schrecken überlebten manche Patienten nicht nur, sondern waren sogar mit dem Ergebnis zufrieden. Der Ruf des Kurortes verbreitete sich. Immer mehr berühmte Gäste reisten an, vor allem aus dem Umfeld des sächsischen und russischen Hofes. Die beste Werbung waren die beiden Besuche von Zar Peter I. in den Jahren 1711 und 1712. Nicht einmal der große Brand von 1759, bei dem zwei Drittel aller Häuser zerstört wurden, konnte den rasanten Aufschwung bremsen. Karlsbad wurde im Barockstil wiederaufgebaut.

Foto des Elisabethbads in Karlsbad.

Auch neue Behandlungsmethoden kamen hinzu. Eine besondere Rolle spielte dabei der Arzt David Becher. Er wies als Erster auf die heilsame Wirkung der örtlichen Luft hin und empfahl, das Wasser bei Spaziergängen von Quelle zu Quelle zu trinken. Vermutlich ahnte er selbst nicht, wie sehr dies das Stadtbild verändern würde. Seinen Grundsätzen ist es zu verdanken, dass im ganzen Kurort Kolonnaden errichtet, Parks angelegt und Spazierwege geschaffen wurden.

Alle berühmten Persönlichkeiten aufzuzählen, die sich hier jemals erholt haben, ist kaum möglich. Nur einige Namen seien genannt: Beethoven, Gogol, Turgenew, Alexei Tolstoi und Freud. Goethe kam sogar 13 Mal zur Kur.

Die beiden Weltkriege unterbrachen den Aufschwung. 1948 wurde der Kurbetrieb verstaatlicht, und fortan kamen vor allem Patienten aus den Ländern des Ostblocks nach Karlsbad. Das Stadtbild hat sich seit dem 19. Jahrhundert kaum verändert, wenn man von den Betonbauten des Hotels Thermal und der Sprudelkolonnade absieht. Mit der Samtenen Revolution von 1989 begann eine Phase der Modernisierung, und der Kurort gewinnt nach und nach seinen einstigen Glanz zurück. 2021 wurde Karlsbad gemeinsam mit Franzensbad, Marienbad und acht weiteren europäischen Kurorten unter der gemeinsamen Bezeichnung „Bedeutende Kurstädte Europas“ in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen.

Luftaufnahme des Hotels Imperial in Karlsbad.

Was gibt es in Karlsbad zu sehen?

Im Kurzentrum von Karlsbad kann man sich kaum verlaufen. Folgen Sie einfach der Tepl und genießen Sie die schönen Ausblicke.

Kurhotel Thermal

Das Kurhotel Thermal wurde 1967-1976 nach Entwürfen von Věra und Vladimír Machonin erbaut. Aus welchen ästhetischen Erwägungen man den örtlichen „Tortenkongress“ um diesen „Zwieback“ aus Beton ergänzen wollte, lässt sich heute schwer sagen. Wie dem auch sei, ein Abriss ist nicht geplant. Vor Kurzem wurde das Thermal umfassend renoviert und ist nun wieder bereit, Gäste zu empfangen. Außerdem befindet sich hier der Kinosaal mit 1.200 Plätzen, in dem die wichtigsten Vorführungen des Karlsbader Filmfestivals stattfinden.

Foto des Hotels Thermal.

Hier können Sie auch im Karlsbader Quellwasser schwimmen. Genauer gesagt gibt es gleich zwei Becken: ein großes mit 25 Meter langen Schwimmbahnen und einem Entspannungsbereich sowie ein kleineres, 10 mal 15,5 Meter großes Becken mit unverdünntem Thermalwasser bei etwa 38 °C. Beide Freibäder sind ganzjährig geöffnet und bieten einen herrlichen Blick auf das Kurzentrum. Aktuelle Eintrittspreise und Öffnungszeiten finden Sie auf der Website.

Foto der Parkkolonnade.

Kolonnaden und Quellen

Als es im 19. Jahrhundert üblich wurde, das Wasser direkt an den Quellen zu trinken, begann man, Kolonnaden darüber zu errichten. Schließlich sollten die Kurgäste dabei nicht im Regen stehen. Im Antonín-Dvořák-Park können Sie durch die Parkkolonnade spazieren. Die filigrane Konstruktion aus Gusseisen entstand 1881 nach Entwürfen der Architekten Ferdinand Fellner und Hermann Helmer. Hier können Sie das Wasser der Schlangenquelle probieren. Sie ist die jüngste, kälteste und kohlensäurereichste Quelle.

Die Mühlbrunnkolonnade wurde 1871-1881 nach Plänen von Josef Zítek erbaut, dem Architekten des Prager Nationaltheaters. Ursprünglich sollte sie zwei Geschosse erhalten, doch aus Geldmangel blieb es bei einem. Trotzdem ist sie die größte Kolonnade Karlsbads: 132 Meter lang und 13 Meter breit, mit 124 Säulen, die ihre Gewölbe tragen. Hier fanden gleich fünf Quellen Platz: der Mühlbrunnen, die Rusalka-Quelle, die Felsenquelle, die Fürst-Wenzel-Quelle und die Libussa-Quelle.

Foto der Mühlbrunnkolonnade.

Foto der Marktkolonnade.

Die Marktkolonnade entstand 1883 nach einem Entwurf des Architekturbüros Fellner und Helmer. Das reich beschnitzte Holzbauwerk war nur als Provisorium gedacht. Sobald die Stadt genügend Geld für etwas Dauerhafteres hätte, sollte es wieder abgerissen werden. Doch dazu kam es nie. Ende des 20. Jahrhunderts wurde die baufällige Konstruktion durch eine originalgetreue Kopie ersetzt. Hier befinden sich drei Quellen: der Marktbrunnen, der Untere Schlossbrunnen und die Quelle Karls IV. Das Relief über der Quelle Karls IV. zeigt die Gründungslegende von Karlsbad.

Ein weiterer „Zwieback“ beim Karlsbader Tortenkongress ist die Sprudelkolonnade aus den 1970er-Jahren. Sie ist keineswegs das erste Bauwerk über der wichtigsten Thermalquelle. Anfangs schützten leichte Überdachungen den Sprudel. Nach den regelmäßigen Wasserausbrüchen ließen sie sich rasch wiederherstellen. Die erste Kolonnade an dieser Stelle entstand 1826 im Empirestil. 1879 wurde sie durch eine filigrane Gusseisenkonstruktion von Fellner und Helmer ersetzt. Diese stand bis 1939. Dann wurde sie abgetragen, sei es, weil das Material für Kriegszwecke gebraucht wurde, oder weil es unter der verrosteten Konstruktion zu gefährlich geworden war. 1975 wurde schließlich das heutige Gebäude fertiggestellt, das bis 1992 den Namen „Juri-Gagarin-Kolonnade“ trug. Der Sprudel (Vřídlo), die wichtigste Quelle Karlsbads, fördert 2.000 Liter Wasser pro Minute und schießt dabei 12 Meter in die Höhe. Seine Temperatur liegt bei etwa 73 °C. Das Wasser wird für Trinkkuren und Bäder sowie zur Herstellung von Mineralsalz, Kosmetik und Souvenirs verwendet. Karten für eine Führung durch den Untergrund des Sprudels erhalten Sie von Mai bis Oktober am Informationskiosk im Erdgeschoss der Kolonnade.

Foto der Sprudelkolonnade.

Foto der Kirche St. Maria-Magdalena.

Kirche St. Maria-Magdalena

Die Barockkirche wurde 1733-1736 nach Plänen von Kilian Ignaz Dientzenhofer erbaut. Im Inneren können Sie erhaltene gotische Madonnenskulpturen, barocke Plastiken und wertvolle Altargemälde bewundern.

Orthodoxe Kirche St. Peter und Paul

Die vergoldeten Kuppeln der orthodoxen Kirche St. Peter und Paul gehören untrennbar zum Stadtpanorama. Die Kirche wurde 1893-1898 mit Spenden serbischer und russischer Adliger erbaut. Als Vorbild diente eine Kirche in Ostankino bei Moskau.

Foto des Viertels Westend mit den Kuppeln der orthodoxen Kirche in Karlsbad.

Foto des Gebäudes des Karlsbader Stadttheaters.

Stadttheater

Das heutige Gebäude des Karlsbader Stadttheaters entstand nach Plänen von Fellner und Helmer. Die Innenräume wurden von den Wiener Künstlern Gustav und Ernst Klimt sowie Franz Matsch ausgemalt. Zur Eröffnung 1886 wurde Mozarts „Die Hochzeit des Figaro“ aufgeführt.

Alte Wiese (Stará Louka)

Der tschechische Straßenname Stará Louka bedeutet „Alte Wiese“. Und tatsächlich lag hier einst eine Wiese. Ende des 17. Jahrhunderts begann man, sie zu bebauen, und die Straße wurde zur beliebtesten Promenade Karlsbads. Fast jedes Haus trägt eine Gedenktafel, die von einem berühmten Gast erzählt. So wohnte Giacomo Casanova im Gebäude des heutigen Hotels Jessenius. Im Café Elefant feierte Goethe seinen 37. Geburtstag. Im Grandhotel Pupp am Ende der Straße wurden einige Szenen des Films „James Bond: Casino Royale“ gedreht.

Foto der Alten Wiese (Stará Louka) und des Grandhotels Pupp.

Foto des Blicks vom Aussichtsturm Diana in Karlsbad.

Aussichtsturm Diana

In einer schmalen Gasse hinter dem Grandhotel Pupp liegt die Talstation der Standseilbahn zum Aussichtsturm Diana. Von seiner Aussichtsplattform genießen Sie einen herrlichen Blick über das Kurzentrum von Karlsbad und die Umgebung.

Was können Sie aus Karlsbad mitbringen?

In Karlsbad und seiner Umgebung wird vieles hergestellt: Kosmetik, Süßigkeiten, Spirituosen, Porzellan und Glas. Wenn Sie noch überlegen, welche Geschenke und Souvenirs Sie mitbringen könnten, finden Sie unter den folgenden Vorschlägen vielleicht die passende Anregung.

Karlsbader Oblaten

Ein traditionelles Mitbringsel sind die dünnen, runden Karlsbader Oblaten, auf Tschechisch oplatky. Es gibt sie in vielen Geschmacksrichtungen, etwa mit Nougat, Nüssen, Zimt oder Schokolade. Probieren Sie bei Ihrem Spaziergang unbedingt eine warme Oblate. Zum Verschenken können Sie die Oblaten auch in Schachteln kaufen.

Foto einer Frau, die in Karlsbad eine warme Oblate isst.

Trinkbecher für Mineralwasser

An fast jedem Verkaufsstand im Zentrum werden eigenwillige Tassen mit einer langen Tülle angeboten. Aus diesen Trinkbechern trinkt man traditionell das Mineralwasser an den Quellen. Viele Kurgäste nehmen sie anschließend als Souvenir mit nach Hause.

Foto des Badesalzes von Manufaktura.

Karlsbader Kosmetik

Auch Kosmetik auf Basis von Thermalwasser ist ein beliebtes Mitbringsel aus Karlsbad. Das örtliche Unternehmen Vřídlo stellt Badesalze, Massageemulsionen, Gesichts- und Körpercremes sowie Shampoos her. Karlsbader Mineralsalz wird außerdem in den Produkten von Manufaktura verwendet.

Aragonit

In Karlsbad können Sie auch Souvenirs aus Aragonit kaufen, dem sogenannten Sprudelstein, der beim Verdunsten des Mineralwassers entsteht. Er lässt die Becken der Quellen aussehen, als wären sie mit Rost überzogen. Legt man einen Gegenstand ins Wasser, setzt sich nach einiger Zeit eine Schicht dieses Minerals darauf ab. Ein traditionelles Souvenir, das auf diese Weise entsteht, ist die Karlsbader Rose.

Becherovka

In Karlsbad wird auch der kräftige Kräuterlikör Becherovka hergestellt. Neben der klassischen Variante gibt es Lemond, KV14 und Cordial. Mehr über die Geschichte dieses Getränks erfahren Sie übrigens im Becherovka-Museum.

Foto von Becherovka-Flaschen.

Porzellan

Wenn Sie ein etwas aufwendigeres Geschenk suchen, lohnt sich ein Blick auf Geschirr aus tschechischem Porzellan. Unweit von Karlsbad, in Neurohlau (Nová Role), wird das Porzellan der Marke Thun hergestellt.

Foto eines Glasbläsers in der Glashütte Moser.

Kristallglas von Moser

Wenn Sie ein wirklich besonderes Geschenk suchen, ist Kristallglas von Moser eine ausgezeichnete Wahl. Es schmückt die Tafeln des Vatikans und wird von den Königshäusern Spaniens, Dänemarks und Großbritanniens verwendet. Auch auf der Prager Burg werden Getränke in Moser-Gläsern serviert. Der Kristallglobus, die Trophäe des Karlsbader Filmfestivals, wird ebenfalls bei Moser gefertigt. Selbst wenn Sie sich sonst nicht besonders für solche Stücke begeistern und nichts kaufen möchten, lohnt sich ein Besuch in der Glashütte: Im Museum können Sie prachtvolle Vasen und Service bewundern und bei einer Führung den Glasbläsern mit eigenen Augen bei der Arbeit zusehen.