#Gotik

#Gotik

Meisterwerke der Gotik in und um Prag: Veitsdom, Teynkirche, Karlsbrücke, Pulverturm, Altstädter Rathaus, Burg Karlštejn und mehr.

Burg Karlstein

Burg Karlstein

Die Burg Karlstein zählt zu den bekanntesten und historisch bedeutendsten Burgen Tschechiens. Die mittelalterliche Festung thront auf einem Hügel über dem malerischen gleichnamigen Ort, etwa 30 Kilometer südwestlich von Prag. Sie ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar. Für Liebhaber gotischer Architektur gibt es kaum ein schöneres Ziel für einen kurzen Ausflug ab Prag.
Kuttenberg

Kuttenberg

Kuttenberg ist ein ideales Ziel für einen Tagesausflug von Prag aus. Einst war es die zweitwichtigste Stadt des Königreichs Böhmen. Zahlreiche gotische Bauwerke zeugen bis heute von ihrem einstigen Reichtum: der majestätische St.-Barbara-Dom, die Kirche St. Jakobus des Älteren, der Welsche Hof, die Burg Hrádek und viele weitere. Berühmt ist Kuttenberg auch für sein Beinhaus, dessen Innenraum mit menschlichen Knochen geschmückt ist.
Kirche der Jungfrau Maria vor dem Teyn

Kirche der Jungfrau Maria vor dem Teyn

Der Bau der Kirche der Jungfrau Maria vor dem Teyn, meist einfach Teynkirche genannt, begann 1350 und wurde 1511 vollendet. Heute zählt sie zu den bedeutendsten gotischen Bauwerken Prags. Ihre achtzig Meter hohen Türme gelten vielen als die schönsten der Stadt.
Der Veitsdom

Der Veitsdom

Kaum jemand kann einen Ausruf der Bewunderung unterdrücken, wenn er vor der Westfassade des gotischen Veitsdoms steht. Sein vollständiger Name lautet Kathedrale der Heiligen Veit, Wenzel und Adalbert. Der heutige Dom ist bereits der dritte Kirchenbau an dieser Stelle.
Synagogen im jüdischen Viertel

Synagogen im jüdischen Viertel

Im Prager jüdischen Viertel sind bis heute sechs Synagogen erhalten geblieben. In der Altneu-Synagoge und der Hohen Synagoge finden noch immer Gottesdienste statt. Die übrigen vier beherbergen Ausstellungen des Jüdischen Museums.
Karlsbrücke

Karlsbrücke

Die Vorgängerin der Karlsbrücke, die Judithbrücke aus dem 12. Jahrhundert, wurde 1342 bei einem Hochwasser zerstört. Daraufhin beauftragte Karl IV. Peter Parler, den Baumeister des Veitsdoms auf der Prager Burg, an ihrer Stelle eine neue Brücke zu errichten. Der König zog außerdem Astrologen hinzu, die den günstigsten Zeitpunkt für den Baubeginn bestimmen sollten.
Pulverturm

Pulverturm

An der Stelle des heutigen Pulverturms stand einst das Bergtor aus dem 13. Jahrhundert. Seinen Namen verdankte es der Straße nach Kuttenberg. Bis zum 15. Jahrhundert war es völlig verfallen: Seit 1348 umgab die Neustadt die Altstadt, sodass deren Befestigungen nicht mehr sorgfältig instand gehalten wurden.
Altstädter Rathaus und astronomische Uhr

Altstädter Rathaus und astronomische Uhr

Im Jahr 1338 gestattete König Johann von Luxemburg der Prager Altstadt, ein Rathaus zu errichten. Den Kern des Ensembles bildete das Haus des Wolflin von Stein aus dem späten 13. Jahrhundert. Es liegt dem Turm am nächsten und besitzt ein prächtiges spätgotisches Portal. Bald darauf begann der Bau des Uhrturms. Mit dem Wachstum der Stadt benötigte auch die Stadtverwaltung mehr Platz.
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