#Karl IV.

#Karl IV.

Wo Karl IV., König von Böhmen und römisch-deutscher Kaiser, Spuren hinterließ: Karlsbrücke, Veitsdom, seine Neustadt, Burg Karlštejn und Karlsbad.

Burg Karlstein

Burg Karlstein

Die Burg Karlstein zählt zu den bekanntesten und historisch bedeutendsten Burgen Tschechiens. Die mittelalterliche Festung thront auf einem Hügel über dem malerischen gleichnamigen Ort, etwa 30 Kilometer südwestlich von Prag. Sie ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar. Für Liebhaber gotischer Architektur gibt es kaum ein schöneres Ziel für einen kurzen Ausflug ab Prag.
Karlsbad (Karlovy Vary)

Karlsbad (Karlovy Vary)

„Das ist ja ein Tortenkongress!“ So beschrieb Le Corbusier Karlsbad. Tatsächlich erinnern die bunten Häuser an den Ufern der Tepl und die filigranen Kolonnaden an Schlagsahne und Figuren aus Creme. Von allen tschechischen Städten wirkt Karlsbad am wenigsten „tschechisch“. Beim Spaziergang durch das Zentrum fühlt man sich unwillkürlich in die Zeit Österreich-Ungarns zurückversetzt. Man meint, gleich werde eine vornehme Dame im prächtigen Kleid vorbeischreiten und eine prunkvolle Kutsche um die Ecke biegen.
Die Geschichte des Vyšehrad

Die Geschichte des Vyšehrad

Kaum ein anderer Ort in Prag ist mit so vielen Sagen und Legenden verbunden wie der Vyšehrad. Alten Chroniken zufolge führte der Urvater Čech sein Gefolge auf den Georgsberg (Říp) und herrschte 30 Jahre lang über die böhmischen Länder. Nach ihm übernahm Krok die Herrschaft. Ihm wurde prophezeit, dass seiner Burgsiedlung Budeč Unheil drohe. Um dem zu entgehen, verlegte er seinen Herrschersitz auf einen hohen Felsen über der Moldau und nannte die neue Siedlung Vyšehrad.
Der Veitsdom

Der Veitsdom

Kaum jemand kann einen Ausruf der Bewunderung unterdrücken, wenn er vor der Westfassade des gotischen Veitsdoms steht. Sein vollständiger Name lautet Kathedrale der Heiligen Veit, Wenzel und Adalbert. Der heutige Dom ist bereits der dritte Kirchenbau an dieser Stelle.
Geschichte der Prager Burg

Geschichte der Prager Burg

Seit mehr als elf Jahrhunderten erhebt sich die Prager Burg am linken Moldauufer über der Stadt. Einst residierten hier die böhmischen Fürsten, später die Könige. Heute dient sie dem Präsidenten der Tschechischen Republik als Amtssitz.
Karlsbrücke

Karlsbrücke

Die Vorgängerin der Karlsbrücke, die Judithbrücke aus dem 12. Jahrhundert, wurde 1342 bei einem Hochwasser zerstört. Daraufhin beauftragte Karl IV. Peter Parler, den Baumeister des Veitsdoms auf der Prager Burg, an ihrer Stelle eine neue Brücke zu errichten. Der König zog außerdem Astrologen hinzu, die den günstigsten Zeitpunkt für den Baubeginn bestimmen sollten.
Karlsplatz

Karlsplatz

Als Karl IV. die Prager Neustadt gründete, sollte der damalige Viehmarkt zum Mittelpunkt der neuen Stadt werden. Heute kennen wir ihn als Karlsplatz.
Geschichte des Hradschins

Geschichte des Hradschins

Der Hradschin ist ein ganz besonderes Prager Viertel: nur wenige Gassen, prächtige Palais neben kleinen Häuschen, die Klänge des Loreto-Glockenspiels und die Gärten des Klosters Strahov.
Geschichte der Prager Neustadt

Geschichte der Prager Neustadt

Die Prager Neustadt wurde 1348 von König Karl IV. gegründet. Er hatte das Bauland im Voraus aufgekauft und stellte es Bauwilligen unter bestimmten Bedingungen zur Verfügung: Wer ein Grundstück erhielt, musste innerhalb eines Monats mit dem Bau eines Hauses aus Stein beginnen und es innerhalb von 18 Monaten fertigstellen.
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