#Kirchen und Kathedralen

#Kirchen und Kathedralen

Prags schönste Kirchen von der Gotik bis zum Barock: Veitsdom, Teynkirche, Nikolauskirche, Loreto - und die Barbarakirche in Kutná Hora.

Kirche Maria vom Siege und das Prager Jesulein

Kirche Maria vom Siege und das Prager Jesulein

In den Jahren 1611-1613 begannen die Prager Lutheraner am Fuß des Laurenzibergs mit dem Bau der Dreifaltigkeitskirche, der ersten Barockkirche der Stadt. Nach dem Scheitern des böhmischen Ständeaufstands in der Schlacht am Weißen Berg 1620 ging die Kirche an den Karmelitenorden über. Die Karmeliten weihten sie der Strakonitzer Madonna, deren Bild angeblich zum Sieg in der Schlacht beigetragen hatte. Mit der erneuten Weihe erhielt sie den Namen Kirche Maria vom Siege.
St.-Georgs-Basilika

St.-Georgs-Basilika

Die Georgskirche, die zweite Kirche Prags, ließ Fürst Vratislav I. Anfang des 10. Jahrhunderts errichten. Einige Jahrzehnte später schickte Fürst Boleslav II. seine zwölfjährige Schwester Mlada nach Rom. Dort sollte sie Nonne werden und die Zustimmung des Papstes zur Gründung eines Bistums in Prag erwirken. Ihr Vorhaben gelang: 973 kehrte sie mit der päpstlichen Erlaubnis zurück.
Kuttenberg

Kuttenberg

Kuttenberg ist ein ideales Ziel für einen Tagesausflug von Prag aus. Einst war es die zweitwichtigste Stadt des Königreichs Böhmen. Zahlreiche gotische Bauwerke zeugen bis heute von ihrem einstigen Reichtum: der majestätische St.-Barbara-Dom, die Kirche St. Jakobus des Älteren, der Welsche Hof, die Burg Hrádek und viele weitere. Berühmt ist Kuttenberg auch für sein Beinhaus, dessen Innenraum mit menschlichen Knochen geschmückt ist.
Orthodoxe Kathedrale St. Cyrill und Method

Orthodoxe Kathedrale St. Cyrill und Method

Die im 18. Jahrhundert in der Resselstraße errichtete Kirche war ursprünglich dem heiligen Karl Borromäus geweiht. 1783 wurde sie zusammen mit dem angrenzenden Heim für betagte Priester der Armee übergeben. Nach einer langen Renovierungsphase ging sie 1933 an die tschechische orthodoxe Kirche über.
Kirche der Jungfrau Maria vor dem Teyn

Kirche der Jungfrau Maria vor dem Teyn

Der Bau der Kirche der Jungfrau Maria vor dem Teyn, meist einfach Teynkirche genannt, begann 1350 und wurde 1511 vollendet. Heute zählt sie zu den bedeutendsten gotischen Bauwerken Prags. Ihre achtzig Meter hohen Türme gelten vielen als die schönsten der Stadt.
St.-Nikolaus-Kirche auf der Kleinseite

St.-Nikolaus-Kirche auf der Kleinseite

Die St.-Nikolaus-Kirche auf der Kleinseite gilt vielen als die schönste Barockkirche nicht nur in Prag, sondern in ganz Tschechien. Ihre mächtige Kuppel und der elegante, schlanke Glockenturm sind aus dem Prager Stadtpanorama nicht wegzudenken.
Der Veitsdom

Der Veitsdom

Kaum jemand kann einen Ausruf der Bewunderung unterdrücken, wenn er vor der Westfassade des gotischen Veitsdoms steht. Sein vollständiger Name lautet Kathedrale der Heiligen Veit, Wenzel und Adalbert. Der heutige Dom ist bereits der dritte Kirchenbau an dieser Stelle.
Prager Loreto

Prager Loreto

Das Loreto auf dem Hradschin zählt zu den wichtigsten Wallfahrtsstätten Prags. Sein Name geht auf das italienische Städtchen Loreto zurück. Der Legende nach trugen Engel das Heilige Haus (Santa Casa) auf ihren Flügeln aus Nazareth dorthin. In diesem Haus erschien der Jungfrau Maria der Erzengel Gabriel und verkündete ihr, dass sie die Mutter des Erlösers werden würde.
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