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Kaum ein Gebäude in Prag hat für so viele Diskussionen gesorgt wie das Tanzende Haus am Rašín-Ufer an der Ecke zum Jirásek-Platz. Die einen begeistern sich für die originelle Idee, die anderen finden, dass der Bau überhaupt nicht in seine Umgebung passt. Wie auch immer man dazu steht: Kein anderes Prager Gebäude aus den 1990er-Jahren zieht so viel Aufmerksamkeit auf sich. |
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Das Tanzende Haus wurde auf einer Brache errichtet, die durch den Luftangriff vom 14. Februar 1945 entstanden war. Jahrzehntelang blieb das Grundstück unbebaut, bis es 1992 die niederländische Versicherungsgesellschaft Nationale-Nederlanden erwarb. Für die Bebauung fiel die Wahl auf den avantgardistischen Entwurf des Architekten Vlado Milunić. Gemeinsam mit Frank O. Gehry schuf er „Ginger und Fred“. Die beiden Türme des Tanzenden Hauses verdanken ihre Namen den amerikanischen Tänzern Ginger Rogers und Fred Astaire. 1996 wurde das Gebäude fertiggestellt. Der Entwurf erhielt zahlreiche renommierte Architekturpreise. |
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Heute beherbergt das Gebäude neben Büros eine Kunstgalerie, ein Hotel, ein Restaurant und eine Bar mit Aussichtsterrasse. |
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