Schloss Konopischt gehört zu den interessantesten Schlössern Tschechiens. Eine bewegte Geschichte, prachtvolle Innenräume und eine wunderschöne Landschaft machen seinen Reiz aus. Ob Sie die prächtige Residenz des einstigen Thronfolgers besichtigen, exotische Pflanzen in den Gewächshäusern des Rosengartens entdecken oder durch den weitläufigen englischen Landschaftspark spazieren möchten: Hier findet jeder etwas nach seinem Geschmack.
Seit fast 800 Jahren thront die Burg Böhmisch Sternberg auf einem Hügel über der Sasau. Die meiste Zeit war sie im Besitz der Familie Sternberg, der sie auch heute gehört. Ihre Nähe zu Prag, die eindrucksvolle Architektur und die einzigartigen Innenräume machen sie zu einem idealen Ziel für einen Ausflug ins Umland.
„Das ist ja ein Tortenkongress!“ So beschrieb Le Corbusier Karlsbad. Tatsächlich erinnern die bunten Häuser an den Ufern der Tepl und die filigranen Kolonnaden an Schlagsahne und Figuren aus Creme. Von allen tschechischen Städten wirkt Karlsbad am wenigsten „tschechisch“. Beim Spaziergang durch das Zentrum fühlt man sich unwillkürlich in die Zeit Österreich-Ungarns zurückversetzt. Man meint, gleich werde eine vornehme Dame im prächtigen Kleid vorbeischreiten und eine prunkvolle Kutsche um die Ecke biegen.
Die im 18. Jahrhundert in der Resselstraße errichtete Kirche war ursprünglich dem heiligen Karl Borromäus geweiht. 1783 wurde sie zusammen mit dem angrenzenden Heim für betagte Priester der Armee übergeben. Nach einer langen Renovierungsphase ging sie 1933 an die tschechische orthodoxe Kirche über.
Im Prager jüdischen Viertel sind bis heute sechs Synagogen erhalten geblieben. In der Altneu-Synagoge und der Hohen Synagoge finden noch immer Gottesdienste statt. Die übrigen vier beherbergen Ausstellungen des Jüdischen Museums.
Prag war von Anfang an eine Stadt verschiedener Kulturen. Böhmische Chroniken des 12. Jahrhunderts berichten von wohlhabenden jüdischen Siedlungen unterhalb der Prager Burg und des Vyšehrad. Wegen häufiger Überfälle mussten die dort lebenden Juden jedoch nahe dem Weg zur wichtigsten Prager Furt einen neuen Zufluchtsort suchen.
Im Jahr 1338 gestattete König Johann von Luxemburg der Prager Altstadt, ein Rathaus zu errichten. Den Kern des Ensembles bildete das Haus des Wolflin von Stein aus dem späten 13. Jahrhundert. Es liegt dem Turm am nächsten und besitzt ein prächtiges spätgotisches Portal. Bald darauf begann der Bau des Uhrturms. Mit dem Wachstum der Stadt benötigte auch die Stadtverwaltung mehr Platz.
Der Wenzelsplatz bildet das Zentrum des modernen Prag und ist ein Symbol der jüngeren Stadtgeschichte. Er ist 750 Meter lang und 60 Meter breit. Ursprünglich hieß er Rossmarkt. Den Namen Wenzelsplatz trägt er erst seit 1848.