#Legenden

#Legenden

Prags Sagen und Legenden: der Golem, Fürstin Libuše, der heilige Johannes Nepomuk, die verfluchte Wenzelskrone und die Geschichten berühmter Orte.

Böhmisches Paradies (Český ráj)

Böhmisches Paradies (Český ráj)

Felsenlabyrinthe, mittelalterliche Burgen, Aussichtspunkte, Wälder und Teiche - all das erwartet Sie im Böhmischen Paradies. Das Schutzgebiet im Nordosten Tschechiens zieht seit Langem Fotografen, Aktivurlauber und Naturliebhaber an.
St.-Georgs-Basilika

St.-Georgs-Basilika

Die Georgskirche, die zweite Kirche Prags, ließ Fürst Vratislav I. Anfang des 10. Jahrhunderts errichten. Einige Jahrzehnte später schickte Fürst Boleslav II. seine zwölfjährige Schwester Mlada nach Rom. Dort sollte sie Nonne werden und die Zustimmung des Papstes zur Gründung eines Bistums in Prag erwirken. Ihr Vorhaben gelang: 973 kehrte sie mit der päpstlichen Erlaubnis zurück.
Karlsbad (Karlovy Vary)

Karlsbad (Karlovy Vary)

„Das ist ja ein Tortenkongress!“ So beschrieb Le Corbusier Karlsbad. Tatsächlich erinnern die bunten Häuser an den Ufern der Tepl und die filigranen Kolonnaden an Schlagsahne und Figuren aus Creme. Von allen tschechischen Städten wirkt Karlsbad am wenigsten „tschechisch“. Beim Spaziergang durch das Zentrum fühlt man sich unwillkürlich in die Zeit Österreich-Ungarns zurückversetzt. Man meint, gleich werde eine vornehme Dame im prächtigen Kleid vorbeischreiten und eine prunkvolle Kutsche um die Ecke biegen.
Altstädter Ring

Altstädter Ring

Wo heute der Altstädter Ring liegt, herrschte einst reges Markttreiben. Rund um diesen Markt entstand nach und nach, ganz ohne Plan, eine Siedlung, die sich später zur Altstadt entwickelte.
Die Geschichte des Vyšehrad

Die Geschichte des Vyšehrad

Kaum ein anderer Ort in Prag ist mit so vielen Sagen und Legenden verbunden wie der Vyšehrad. Alten Chroniken zufolge führte der Urvater Čech sein Gefolge auf den Georgsberg (Říp) und herrschte 30 Jahre lang über die böhmischen Länder. Nach ihm übernahm Krok die Herrschaft. Ihm wurde prophezeit, dass seiner Burgsiedlung Budeč Unheil drohe. Um dem zu entgehen, verlegte er seinen Herrschersitz auf einen hohen Felsen über der Moldau und nannte die neue Siedlung Vyšehrad.
Der Veitsdom

Der Veitsdom

Kaum jemand kann einen Ausruf der Bewunderung unterdrücken, wenn er vor der Westfassade des gotischen Veitsdoms steht. Sein vollständiger Name lautet Kathedrale der Heiligen Veit, Wenzel und Adalbert. Der heutige Dom ist bereits der dritte Kirchenbau an dieser Stelle.
Synagogen im jüdischen Viertel

Synagogen im jüdischen Viertel

Im Prager jüdischen Viertel sind bis heute sechs Synagogen erhalten geblieben. In der Altneu-Synagoge und der Hohen Synagoge finden noch immer Gottesdienste statt. Die übrigen vier beherbergen Ausstellungen des Jüdischen Museums.
Geschichte des jüdischen Viertels

Geschichte des jüdischen Viertels

Prag war von Anfang an eine Stadt verschiedener Kulturen. Böhmische Chroniken des 12. Jahrhunderts berichten von wohlhabenden jüdischen Siedlungen unterhalb der Prager Burg und des Vyšehrad. Wegen häufiger Überfälle mussten die dort lebenden Juden jedoch nahe dem Weg zur wichtigsten Prager Furt einen neuen Zufluchtsort suchen.
Karlsbrücke

Karlsbrücke

Die Vorgängerin der Karlsbrücke, die Judithbrücke aus dem 12. Jahrhundert, wurde 1342 bei einem Hochwasser zerstört. Daraufhin beauftragte Karl IV. Peter Parler, den Baumeister des Veitsdoms auf der Prager Burg, an ihrer Stelle eine neue Brücke zu errichten. Der König zog außerdem Astrologen hinzu, die den günstigsten Zeitpunkt für den Baubeginn bestimmen sollten.
Prager Loreto

Prager Loreto

Das Loreto auf dem Hradschin zählt zu den wichtigsten Wallfahrtsstätten Prags. Sein Name geht auf das italienische Städtchen Loreto zurück. Der Legende nach trugen Engel das Heilige Haus (Santa Casa) auf ihren Flügeln aus Nazareth dorthin. In diesem Haus erschien der Jungfrau Maria der Erzengel Gabriel und verkündete ihr, dass sie die Mutter des Erlösers werden würde.
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